Mittwoch, 30. März 2016

Der Rhein ab Baden-Baden...

... führt uns bis nach Köln, Teil III


Nicht verbissen, aber doch mit einem klaren Ziel vor Augen (irgendwann an der Nordsee ankommen) haben wir uns vorgenommen, weiter dem Rhein entlang zu radeln. Die Anreise per Zug nach Baden-Baden führt uns an den letztjährigen Ausgangspunkt zurück. Und schon bald ist der Rhein wieder allgegenwärtig und wird uns zum treuen Begleiter.


Nicht alles ist immer ganz einfach. Ein Fahrrad mit vollgepackten Seitentaschen eine Schiebemulde (tolles Wort, noch nie gehört vorher...) hoch zu stossen, ist ganz schön tricky, für mich jedenfalls. Hier kommt zuerst das Kinderrad an die Reihe.


Da wir immer in den Frühlingsferien unterwegs sind, ist die Natur noch etwas karg.



Ich gestehe, dass mir die Geografie Deutschlands nicht wirklich vertraut ist und ich immer wieder überrascht bin, auf welche Landschaften wir stossen. Jede Etappe, jeder Streckenabschnitt hat seine Besonderheiten und Schönheiten. Hier fand ich die Weite und die vielen Weinberge traumhaft schön.


Wir sind weder die Ersten noch die Letzten, die dem Rhein entlang reisen. Das hat zum Beispiel auch Victor Hugo (sein Leben 1802 - 1885) getan. Und sein Reisetagbuch beschreibt die "leuchtende" Pfalzgrafenstadt, respektive die Zollstation bei Kaub am Rhein so:

«Ein steinernes Schiff, ewig auf dem Rheine schwimmend,
ewig angesichts der Pfalzgrafenstadt vor Anker liegend.»


Und die Rheinschifffahrt nimmt mit stetigem Vorwärtskommen gegen Norden zu, grad so, wie wir uns das vorgestellt hatten.


Koblenz? Deutsches Eck? Nie gehört, nun angekommen und gelernt, dass hier die Mosel in den Rhein mündet. Oder umgekehrt? Hm.


Von der legendären «Liesel» lassen wir uns ans andere Ufer bringen. Die Liesel tut dies seit 66 Jahren. Mit 34 PS. Danke Schätzchen.


Nochmals zu Geografie... ich oute mich als wirklich absolut Unwissende. Bonn? Bonn liegt am Rhein? Okaaayyy... (äxgüsi aso wörklech).


Und als wir hier angelangt waren, wussten wir natürlich auch nicht, dass es sich um die L-Häuser, auch Kranhäuser genannt, handelte. Wir wussten nur, Köln ist in Reichweite. Köln ist Endstation. Und in Köln werden wir mit einem Kölsch anstossen.

 

Das Kölsch, das haben wir uns verdient...


Ein letztes Bild daher, wo wir schon bald unsere Radreise fortsetzen werden.

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