Freitag, 10. Juni 2016

Beruhigung gesucht... oohm!


Der Kamille wird ganz offiziell die Eigenschaft "beruhigend" zugeschrieben. Das finde ich ganz toll. Denn heute könnte ich nichts mehr als genau das brauchen.

Alleine schon der Umgang mit diesem Blümchen, der zarte Duft nach Kamille, die fein strukturierten Blättchen (zu schön, um in der Vase nicht zu zeigen, darum ist für mich eine Glasvase ein muss), wirken - jetzt hätt' ich beinahe antibakteriell geschrieben - beruhigend.


Hier ganz kurz die Geschichte meines akuten Bedarfs an Kamille: Wir schreiben das Jahr 2016. Eltern sind berufstätig. Sie teilen sich die Verantwortung für das Kind, arbeiten beide Teilzeit. Haben fixe Tage, an denen sie zu Hause sind. Haben Arbeitgeber, die flexibel sind, dass auch Homeoffice seinen Platz hat. Alles perfekt eingespielt.


Dann kommt der neue Stundenplan. Gültig ab Mitte August 2016. Zwei Monate Vorlaufzeit. Mit beruflichen Terminkalendern, die auf ein Kalenderjahr ausgelegt sind. Schwupp! Die Lehrkräfte haben entschieden, den schulfreien Nachmittag zu wechseln.


Unglaublich. Da war ich doch gerade vor einiger Zeit an einem spannenden Referat des Vereins Compasso und des Arbeitgeberverbands und dort wurde die demografische Entwicklung und die Bedeutung für den Arbeitsmarkt realistisch (und damit sehr krass) aufgezeigt. Der Arbeitskräftemangel soll dabei mit verschiedenen Massnahmen verhindert werden. Unter anderem durch Mütter, auch von schulpflichtigen Kindern. Da frage ich mich nach der Vereinbarkeit des Berufs mit der Vorgehensweise in den Stundenplänen der Schweizer Schulen.


So. Äxgüsi. Das musste jetzt raus.


Das Ofenbänkli ist uralt und stand lange Jahre vor dem Kachelofen in meinem Elternhaus. Den Kachelofen gibt's seit Jahrzehnten nicht mehr. Er musste damals einem Cheminée weichen. Zum Glück wurde das Ofenbänkli gerettet.


Mehr Blumen gibt es am heutigen Friday-Flowerday bei Holunderbluetchen (Klick) - dieser Tag macht mir grosse Freude, Blumen und der Umgang mit ihnen sind etwas wundervolles.


Oohm.

PS. Die Kamille hat ihren Platz dann am Schluss auf meinem Schreibtisch gefunden. Ich bin dann ziemlich schnell zur Einsicht gelangt, dass an einem Homeoffice-Arbeitsplatz dringend und immer Blumen stehen müssen.

Kommentare:

  1. Sehr gute Einsicht !!! Blumen sind Seelentröster, Muntermacher, Freudebringer . Ohne sie ist das Leben um so Einiges ärmer...
    Es freut mich sehr, dass dir der Flowerday gefällt, liebe ??? Leider kenne ich deinen Namen nicht, das sollte sich ändern :-)
    Ganz herzliche Grüße und eine gute Woche, helga

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    1. Ja, Blumen sind ein Glück. Und zum Glück habe ich eine tolle Frau als Vorgesetzte, die mir die nötige Flexibilität auch jetzt wieder gegeben hat. Ich bin immer noch am tüfteln, wie so ein Blog daher kommt - alleine schon ein rundes Profilbild ist, na ja, für mich noch ein Ding der Unmöglichkeit, weil das Tüfteln halt auch eine Zeitfrage ist. Die gute Woche wünsche gern zurück (hoffe die Wünsche kommen an). Herzlich, Lina.

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